Definition

Polarity oder Polaritätstherapie ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode, bei welcher der Energiefluss im Körper harmonisiert wird.

 

Herkunft

Der Begründer der Polaritätstherapie ist der Österreicher Randolph Stone (1890-1981), der als Naturarzt, Osteopath und Chiropraktor in den USA arbeitete. Darüber hinaus studierte Stone auch die Heilmethoden der alten östlichen Medizinsysteme, insbesondere der Traditionellen Chinesischen Medizin, des Ayurveda und der alten hermetischen Heilkunde aus Ägypten. Aufgrund seiner Studien entwickelte er die Polaritätstherapie oder Polarity, die als ganzheitliche Behandlungsmethode östliche und westliche Heilverfahren miteinander vereint. Allerdings wuchs das Interesse an der neuen Methode erst zu Beginn der 1970er Jahre. Vor allem in den USA ist Polarity mittlerweile eine weit verbreitete Behandlungsform, ihr Bekanntheitsgrad hat jedoch in den letzten Jahren auch in Europa zugenommen.

 

Grundlagen

Das ganze Leben besteht aus Polaritäten wie warm/kalt, männlich/weiblich, Stillstand/Bewegung, Licht/Schatten etc. Unzählige Polaritätsbeziehungen sind in jedem Organismus aktiv. Die Grundlage der Polaritätstherapie ist die Vorstellung, dass die Lebensenergie im menschlichen Körper (ähnlich dem Qi der Traditionellen Chinesischen Medizin) in einem Spannungsfeld zwischen zwei Polen (plus/minus) fliesst.

Entlang der Körpermitte sind fünf neutrale „Energiezentren“ angeordnet, die den Elementen Äther, Luft, Feuer, Wasser und Erde entsprechen. Diesen fünf Zentren werden jeweils bestimmte Organe, Körperteile und Körperfunktionen zugeordnet. So reguliert zum Beispiel Äther Halsbeschwerden und ist verantwortlich für ein Engegefühl.

Das ungehinderte Fliessen der Lebensenergie zwischen den beiden Körperpolen und ein ausgewogenes Gleichgewicht der fünf Elemente ist nach den Vorstellungen der Polarity-Therapie Voraussetzung für Gesundheit und Wohlbefinden. Umgekehrt sind Krankheiten und Schmerzen auf Störungen des Energieflusses zurückzuführen.